Unser Blog


Hier bloggt das Team des Wettbewerbs
Demokratisch Handeln. Ihr erfahrt Neues
aus dem Wettbewerb, aber auch Aktuelles
vom bundesweiten Engagement für
Demokratie und Demokratiebildung.

Wir sind im 16. Kinder- und Jugendbericht!

Durch die Covid-19-Pandemie und dem damit verbundenen Lock-Down wurden viele Themen, die in Bearbeitung waren, erst einmal verschoben. Auch die Arbeit im Kinder- und Jugendbereich lief nur noch stockend weiter.

Durch die ansteigenden Zahlen von Kindern in Quarantäne wird die Dringlichkeit zur Wiederaufnahme jetzt deutlicher. Am 11.11.2020 stellte Familienministerin Dr. Franziska Giffey in der Bundespressekonferenz den 16. Kinder- und Jugendbericht vor. Der Kinder- und Jugendbericht wird von einer externen Expert*innenkommission erstellt und dient als Einschätzung der momentanen Lage in diesem Bereich. Im Schwerpunkt wurde sich mit dem Thema "Förderung demokratischer Bildung im Kindes- und Jugendalter" befasst. Dr. Giffey wies bei der Konferenz besonders daraufhin, dass die Belastung für Kinder und Jugendliche in dieser Zeit ansteige. Daneben gebe es auch neue Herausforderungen durch die Covid-19-Pandemie, wie etwa verstärkt aufkommende Verschwörungstheorien, die eine demokratische Bildung für Kinder und Jugendliche unabdingbar machen würden.

Worüber wir uns sehr gefreut haben: Im 600-Seiten schweren Dokument wurde Demokratisch Handeln als Beitrag zur "demokratischen Schulentwicklung" genannt! Neben den Nennungen von bundesweiten Initiativen und Organisationen legt der Bericht auch einen Schwerpunkt auf die Problematik des Zugangs zu diesen Initiativen. Deutlich wird hervorgehoben, dass politische Bildung inklusiver werden muss. (Post-)migrantische Akteur*innen sowie Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen müssen mitmischen können, denn von direkter Beteiligung lebe politische bzw. demokratische Bildung. Dort, wo noch Mängel auftauchen, formulieren die Expert*innen Ratschläge für Praxis, Wissenschaft und Politik.

"Dort" zeige auch gleichzeitig, dass Demokratiebildung auch räumlich gesehen werden muss und jungen Menschen praktisch überall begegnet. Sie anzugehen sei deshalb "unverzichtbar", so die Kommission.

Bei Demokratisch Handeln sind wir uns ebenfalls bewusst, dass Demokratie den Alltag jeder Person betrifft. Sei es bei der nächsten Wahl zum*zur nächsten Teamkapitän*in, bei der Entscheidung, sich für Personen mit Benachteiligungen stark zu machen oder sich als Gruppe für die Entwicklung eines nachhaltigen Essenskonzepts in der Schulmensa auszusprechen. Falls ihr Interesse habt, mit eurem Engagement noch einen Schritt weiterzugehen, könnt ihr euch bis zum 15.Dezember bei unserem Demokratiewettbewerb für Kinder und Jugendliche bewerben!

Zum gesamten Kinder- und Jugendbericht gelangt ihr hier.