Unser Blog


Hier bloggt das Team des Wettbewerbs
Demokratisch Handeln. Ihr erfahrt Neues
aus dem Wettbewerb, aber auch Aktuelles
vom bundesweiten Engagement für
Demokratie und Demokratiebildung.

Entscheidungen digital aber nicht allein!

Aufgrund der pandemischen Lage sind wir dieses Jahr ein wenig kreativ geworden und haben unsere sonst in Präsenz stattfindende Jurysitzung in den digitalen Raum verlegt. Was dort besprochen wird, wer daran teilnimmt und wie das Ganze abläuft, möchten wir euch mit einem Blick hinter die Kulissen gerne zeigen!

Der Weg zur Jury

Wir freuen uns sehr, unser neues Juryverfahren am 5. März in der Praxis zu erproben – auch wenn es davor schon von unserem gesamten Team Jena auf Herz und Nieren geprüft wurde!

Bevor die Arbeit am 5. März nämlich losgeht, waren wir es, die eure Projekte als Erste zu Gesicht bekamen. Wir haben dann externe Autor*innen gebeten, Kurzbeschreibungen zu euren Einreichungen zu verfassen. Parallel haben wir die 165 Projekte den Juror*innen zugeteilt. Das sind unter anderem Personen aus der Wissenschaft, Demokratiepädagogik, aus Jugendparlamenten und aus unseren Regionalberatungen sowie Juniorbotschafter*innen.

Die Preisträger*innen werden ermittelt

Diese Jury arbeitet in Tandem-Paaren, die einander nicht kennen und unabhängig voneinander entscheiden, ob es Projekte auf die Shortlist schaffen. Die Projekte der Shortlist werden dann wiederum von einer kleineren Jury beurteilt – der Themenbereichsjury. Sie trifft sich am 5. März in fünf digitalen Räumen – entsprechend unseren fünf Themenbereichen. Dort soll eine der Anzahl an Bewerbungen im Themenbereich entsprechende Zahl von Projekten zustande kommen, die zur Lernstatt eingeladen werden. Manchmal kann es dort aber auch dazu kommen, dass die Anwesenden in ihren Meinungen über Projekte nicht übereinstimmen. In diesem Fall findet sich noch am gleichen Tag die Schiedsstelle zusammen, bestehend aus den ernannten Sprecher*innen des jeweiligen Themenbereichs. Sie entscheiden außerdem über die Vergabe zusätzlicher Preise. Neben der Einladung zur Lernstatt werden nämlich fünf Vorschläge für die Auszeichnung „Talent trifft…“ vergeben, die in diesem Jahr an Projekte zum Thema „Ökonomie“ gehen soll. Und dann gibt es auch noch drei Hildegard-Hamm- Brücher-Medaillen, deren Motto in diesem Jahr „Verbunden bleiben“ ist: Prämiert werden sollen Projekte, die es schaffen, neue Wege für den Zusammenhalt in diesen Zeiten der pandemiebedingten Vereinzelung zu finden.

Wie geht es weiter?

Dann fehlt auch tatsächlich nur noch ein Schritt: Wir benachrichtigen euch in der Woche nach der Sitzung darüber, ob ihr dieses Jahr dabei seid! Wenn ihr möchtet, könnt ihr über eure*n Regionalberater*in auch noch eine Rückmeldung zu eurem Projekt einholen. Wenn es in eurem Bundesland keine Regionalberatung gibt, könnt Ihr euch auch gerne bei uns in Jena melden. Wir würden uns freuen, wenn euer Engagement dadurch nochmal gestärkt wird und ihr auch im nächsten Jahr Lust habt, ein langjähriges Projekt fortzusetzen oder ein neues zu starten.