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Publikationen des Förderprogramms

Demokratie braucht Tugenden: Mitmachen, handeln und lernen

Unter diesem Schwerpunktthema widmet sich das Heft 4 vom Dez. 2008 der religionspädagogischen Fachzeitschrift des Bistums Münster der Demokratiepädagogik. Das Thema spielt auf zweierleit Aspekte an: Einerseits lassen sch in dem alten Begriff der Tugenden so etwas wie handlungsleitende Kompetenzen verstehen, denn wer Tugenden hat, ist tauglich, etwas zu unternehmen. Tugenden sind auf der anderen Seite Folgen von Wertentscheidungen, in Blick auf Demokratie siond das die Bereitschaft zum Engagement und zur Verantwortungsnahme für das Gemeinwesen. Überdies spielt das Thema mit einem wichtigen Text, dem gemeinsamen Wort der Ev. Kirche Deutschlands (EKD) und der Dt. Bischofskonferenz vom Herbst 2006, in dem die beiden großen christlichen Kirchen einen umfassenden Appell für eine lebendige demokratische Gesellschaft niedergelegt haben. Die Zeitschrift greift zudem die "Lernstatt Demokratie 2008" auf, die an der Bischöfl. Gesamtschule des Bistums in Münster mit großer Resonanz durchgeführt worden war. Projektbeispiele, Berichte von der Lernstatt Demokratie und Grundlagenartikel zum Gemeinsamen Wort der Kirche und zur Demokratiepädagogik verdeutlichen, dass eine humanen Werten verpflichtete Schule und Religionspädagogik nah an der demokratischen Zivilgesellschaft steht und ein Lernen in Verantwortung fördern und ermöglichen muss, das demokratischem Handeln nicht ausweicht. Die Zeitschrift ist nicht nur für Religionspädagogen interessant, sondern für alle, die Informationen und Anregungen zur demokratischen Schule suchen.
Kirche und Schule, 35. Jg., Heft 148, 4. Quartal/ Dezember 2008, Themenschwerpunkt: Demokratie braucht Tugenden: Mitmachen, handeln und lernen. Hrsgg. von der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Bischöflichen Generalvikariat Münster
www.bistummuenster.de

"Lernende Schule" mit Themenschwerpunkt: "Schule demokratisch entwickeln"

Das Heft 43, 2008 der bei Schuleitungen rezipierten Fachzeitschrift "Die Lernende Schule" widmet Ihr Schwerpunkt-Thema der Frage nach der Demokratischen Schulentwicklung. In Moderation von Hans Berkessel und Botho Priebe werden eine Reihe innovativer Ansätze aus dem Kontext des BLK-Modellprogramms "Demokratie lernen und leben" vorgestellt. Auch das Förderprogramm Demokratisch Handeln präsentiert mit dem Hamburger Lupila-Projekt eine der Best-Practice-Unternehmungen aus der letzten Ausschreibung 2007 und kann auf einer Bildreportage die "Lernstatt Demokratie Münster 2008" vorstellen. Von besonderem Interesse dürfte ein Gespräch sein, in dem der Politikdidaktiker Gerhard Himmelmann, der Politikwissenschaftler Werner Patzelt, der Schulpädagoge Peter Fauser und der Geschäftsführer von Demokratisch Handeln, Wolfgang Beutel, sich mit dem gegenwärtigen Stand und die Perspektiven der Kontroverse um Demokratiepädagogik in Schule und im Unterrichtsfach Politik auseinandersetzen. Das Heft unterstreicht das Gewicht, das der Schule als Gelegenheitstruktur und Entwicklungsathmosphäre für demoklratisches Lernen zukommt und ist beim Friedrich-Verlag und im Fachhandel erhältlich. Das Streitgespräch und das Editorial der Herausgeber sind hier einsehbar.

Fauser, P./Messner, R. (in Zusammenarbeit mit Beutel, W./Tetzlaff, S.): Fordern & Fördern. Was Schülerwettbewerbe leisten.  Hamburg 2007: edition Körber-Stiftung

Das Buch nimmt einen Impuls und verschiedene Beiträge aus einer gemeinsamen Fachtagung des Wettbewerbs „Demokratisch Handeln“ mit dem „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ auf. Denn Schülerwettbewerbe bieten Kindern und Jugendlichen wertvolle Chancen, ihre Talente und Begabungen zu entdecken, sie können damit auf ganz eigene Weise individuell an der Profilierung der Schule partizipieren.
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Lange, D./Reinhardt, V. (Hrsg.): Basiswissen Politische Bildung. 6 Bde. Hohengehren 2007: Schneider-Verlag

Das Handbuch Basiswissen Politische Bildung führt in den fachlichen Entwicklungsstand von Theorie und Praxis der Politischen Bildung ein. Die Bände widmen sich der Didaktik der Politischen Bildung anhand theoretischer Grundlagen, fachdidaktischer Gegenstände sowie methodischer Umsetzungen und unterrichtspraktischer Anwendungen.  Sie beleuchten das Feld schwerpunktmäßig aus der Perspektive der politischen Bildung. Dabei wird jedoch der Blick auf die Demokratiepädagogik und das Demokratie-Lernen in vielerlei Aspekten geschärft. Aus dem Umfeld des Förderprogramms Demokratisch Handeln stammen drei Artikel:
  • Beutel, W.: Reformpädagogik und politische Bildung. Bd 1, S. 31-40.
  • Fauser, P.: Demokratiepädagogik. Bd. 1, S. 83-92.
  • Beutel, W./Marwege, U.: Schülerwettbewerbe in der politischen Bildung. Bd. 6, S. 204-211.
Das Handbuch ist im Buchhandel erhältlich. Die Bände sind auch einzeln beziehbar.

Wildfeuer, Wolfgang: Kommunikation - Moderation - Mediation. Ein Trainingsprogramm für Schüler und Lehrer. Weinheim/München: Juventa 2006.

Das Buch stiftet in Form einer Loseblattsammlung einen neuen Zugang für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer zum Erwerb von Kommunikationskompetenzen. Im Mittelpunkt des Trainings steht der unumgängliche Konflikt als soziales Phänomen und der konstruktuv-kreative Umgang damit. Hierfür bietet der Autor ein Trainingsmodell an, das vier unterschiedliche auf einander aufbauende Wirkungsbereiche umfasst. Er gibt Antworten auf Fragen nach den schulischen Bereichen, in denen Schüler kommunikativ wirksam werden können, wie man sie dafür ausbilden und dabei betreuen kann und welcher systematische Zusammenhang zwischen den einzelnen Anwendungsgebieten besteht. Nachdem einer kurzen theoretischen Grundlagenreferenz wendet sich das Buch in seinem Hauptteil vier verschiedenen und aufeinander bezogenen Trainingsmodulen zu: Grundkompetenzen in der Kommunikation; Schüler coachen Schüler; Schüler moderieren Veranstaltungen und Workshops; Schüler lösen Konflikte (Mediation). Das sehr schul- und praxisnah aufgebaute Werk nimmt eine Fülle von Erfahrungen aus der über zehnjährigen Mitarbeit von Wolfgang Wildfeuer am Förderprogramm Demokratisch Handeln auf und eröffnet auf kreativ-praktische Weise einen Zugang zu demokratiepädagogisch gehaltvollen Lern und Handlungserfahrungen. Das Buch ist im Handel erhältlich.
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Beutel, W./Fauser, P. (Hrsg.): Demokratiepädagogik: Lernen für die Zivilgesellschaft. Wochenschau-Verlag, Schwalbach/Ts. 2007.

Demokratische Verhältnisse in der Gesellschaft und demokratisches Verhalten beim Einzelnen sind Errungenschaften und Folgen politischen Handelns und demokratischer Lernprozesse. Um diese zu bewahren, ist demokratisches Handeln aller Bürgerinnen und Bürger - und Demokratie-Lernen in Schule, Jugendarbeit und Familie notwendig. Der Band dokumentiert Vorträge eines Kolloquiums des Wettbewerbs "Förderprogramm Demokratisch Handeln" vom Sommer 2004 im Zusammenwirken mit dem BLK-Modellprogramm "Demokratie lernen und leben" und ergänzt diese um weitere Texte. Er will zur wissenschaftlichen und begrifflichen Sondierung und Klärung des Feldes beitragen.
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SALF (Hrsg.) Demokratisch Handeln in Sachsen. Beiträge zur Demokratiepädagogik. Siebeneicher Diskurse 4. Meißen: Eigenverlag SBI 2007.

Die Sächsische Akademie für Lehrerfortbildung - seit Januar 2007 als "Sächsisches Bildungsinstitut" neu formiert - und das Förderprogramm Demokratisch Handeln haben mit dem letzten Band der Reihe "Siebeneichener Diskurse" soeben eine Zwischenbilanz ihrer nunmehr zehnjährigen Kooperation in der demokratischen Schulentwicklung vorgelegt.
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Czypionka, A./Ehrentraut-Daut, H.-P./Deichmann, C./Müller, E. (Hrsg.): Perspektiven politischer Kultur in Thüringen. Projekte politischer Bildungsarbeit. Erfurt: Landeszentrale für pol. Bildung Thüringen 2007.

Der Band geht davon aus, dass die politische Bildung in Thüringen – aber nicht nur da – optimiert und erweitert werden muss. Im Mittelpunkt der Bestrebungen des Herausgeberkollegiums steht dabei ein „personenbezogener Ansatz“ der pol. Bildung, der zwischen den Rollen und Aufgaben von Entscheidungsträgern sowie Bürgerinnen und Bürgern systematisch unterscheidet. Zugleich werden eine Reihe an Projekten und Aktivitäten vorgestellt, die in Thüringen angesiedelt sind oder ihren Ausgangspunkt haben und Beteiligungsmöglichkeiten sowie die Erfahrung des Mitgestaltens eröffnen wollen.
W. Beutel und P. Fauser stellen in ihrem Beitrag Der Wettbewerb "Förderprogramm Demokratisch Handeln" das Förderprogramm Demokratisch Handeln vor (S. 198-214). Das Buch kann bei der LpB Thüringen in Erfurt bezogen werden.

Polizeidirektion Leipzig (Hrsg.): Hinter den Kulissen. Argumentationshilfe gegen rechtsextreme Parolen. Leipzig 2007.

Das Buch entspringt einem gemeinsamen Projekt der Polizeidirektion Leipzig sowie staatlicher, städtischer und zivilgesellschaftlicher Kräfte und Initiativen. Es möchte modellhafte Strategien und Argumente vorstellen, um rechte Losungen schon im Ansatz zu entkräften. Darüber hinaus haben die Autoren die Geschichte und Strategie der NPD beleuchtet, nennen Anzeichen für rechtsextremistische Einstellungen und zeigen rechtliche sowie pädagogische Handlungsoptionen für den Schulalltag. Umfangreich erklärt dieses Buch verschlüsselte Symbole und heimliche Codes der rechtsextremen Szene. Neben einer Zusammenfassung sozialwissenschaftlicher Erklärungsansätze finden sie Beispielsprojekte, Ansprechpartner und Kontakte. An diesem Projekt hat der Regionalberater des Förderprogramms Demokratisch Handeln in Sachsen, Wolfgang Wildfeuer, mitgearbeitet und insbesondere Strategien eines "Argumentationstrainings gegen Rechts" vorgestellt.
Weitere Informationen und Bezugsquellen für diese Schrift bei:
wildfeuer@demokratisch-handeln.de

Wir haben losgelegt: Dokumentation als Buch erschienen!

Das Forum "Politik und Gesellschaft" der Friedrich-Ebert-Stiftung hat die Berliner Projekttagungen von 2003-2005 in einem illustrierten Praxis-Buch dokumentiert. Das Buch ist beim Förderprogramm Demokratisch Handeln auf Wunsch per e-mail anzufordern und steht auch als PDF zur Verfügung.
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Klett-Themendienst äußert sich zu "Schule und Demokratie"

Der journalistische Klett-Themendienst hat in seiner jüngsten Ausgabe (11/06) über die Bedeutung demokratiepädagogischer Initiativen berichtet. Nebst dem BLK-Programm "Demokratie lernen und leben" wird dabei auch das Förderprogramm Demokratisch Handeln vorgestellt und die Notwendigkeit seiner Weiterführung hervorgehoben
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