"Max Soccer League"

Cottbusser Schüler kicken nach dem Bundesligamodus

Von Withold Widlok, Moritz Biwer, Oliver Clermont und Yannick Riemer

Das Schülerprojekt des Max-Steenbeck-Gymnasiums hat in der Stadt Cottbus (Brandenburg) für einiges Aufsehen gesorgt. Die Max-Soccer-League ist ein Fußball-Wettbewerb verschiedener Teams der Schule, der nach dem Prinzp der Bundesliga aufgebaut ist.

Die Idee für die Fußball-Liga an der Schule war 1998 entstanden. Seitdem treten die Schüler und Schülerinnen fast aller Jahrgangsstufen in ihrer Freizeit bei dem jährlichen Wettbewerb um den Schulpokal gegeneinander an.

Marcel Klatt (Koordinator) und Christian Hahn, der zuständig für Regelkunde ist, haben sich dafür eingesetzt, dass regelmäßige Veranstaltungen dieser Art laufen. Auf die Frage, was das Projekt mit "demokratischem Handeln" zu tun habe, sagte Christian Hahn, dass die Schüler trainieren sollten, auch ohne fremde Hilfe ein so großes Projekt auf die Beine zu stellen. Darüber hinaus lernten sie, selbst Verantwortung zu übernehmen und über den Unterricht hinaus zusammenzuarbeiten.

Sie organisiertensomit ein Freizeitangebot, dass Gemeinsamkeit stifte und Regelbewusstsein schaffe. Vom Erlös für den Gewinn eines Wettbewerb des Landes Brandenburg von 3000 Mark kauften die Schüler neue Pokale und Trikots.

Mittlerweile haben die Initiatoren am Max-Steenbeck-Gymnasium auch Partner wie den Bundesligaclub FC Energie Cottbus und das Pädagogische Landesinstitut Brandenburg gefunden. Diese Partner helfen den Organisatoren, verschiedene Aufgaben zu bewältigen, beispielsweise beim Aufstellen von Spielplänen.

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Dokument erstellt am 22.01.2002 um 21:09:14 Uhr
Erscheinungsdatum 23.01.2002